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Vorteile und Nutzen eines Online- Dienstplanprogramms

By Grischa

Kurzfristige Dienstplanänderungen, Übertragungsfehler von Dienstzeiten oder verlorengegangene Dienstplanzettel kennt man in der Hotellerie. Ein Tool was helfen könnte, kommt von einer dänischen Firma und heißt LESSOR-Workforce.

Nils Loeffert ist der Ansprechpartner für das Produkt in Deutschland. Nils, danke für die Bereitschaft euer Produkt und die Vorteile den Lesern meines Blogs näher zu bringen.

Kannst du euer Unternehmen vorstellen und wie bist du zur LESSOR GmbH gekommen?

Wir sind ein mittelständisches dänisches Unternehmen, das seit den 70er Jahren existiert und lange Zeit in Familienhand geführt wurde. Wir entwickeln Software für die Personalwirtschaft und schauen, dass unsere Produkte leistungsfähig sowie rechtlich abgesichert sind und auch ein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis haben.

In Ratingen haben wir seit über 15 Jahren eine Dependance, von wo aus wir unsere deutschen Kunden bedienen. Verstärkt kommt Ratingen als Standort nun zum Zug, weil wir von dort unser neues Produkt „LESSOR-Workforce“ launchen, für das ich zuständig bin.

Ich selber habe nach meinem Studium in den Niederlanden, wo ich 4 Jahre an der Arnheim Business School war, über Südamerika und ein Praktikum in einem Software Unternehmen, welches primär Microsoft Business Software verkauft und Module dafür entwickelt hat, zur LESSOR GmbH gefunden. Überzeugt haben mich vor allem, die ehrgeizigen Ambitionen der Firma und dass dabei familienorientierte Haltung nicht vergessen wird.

Nils Loeffert
Nils Loeffert

Was sind die Vorteile deines Produkts für Hoteliers?

Hoteliers haben das Problem mit kurzfristigen Dienstplanänderungen. Außerdem muss man in Hotels die Dienstpläne so gestalten, dass sie zur Hausbelegung, der Restaurantbelegung oder auch zu den anfallenden Veranstaltungen passen.

Unser Online Dienstplaner (Workforce) kann genau da Hilfestellung geben, indem Mitarbeitern oder auch den Dienstplan- Verantwortlichen Informationen direkt zugespielt werden. Wenn jemand krank wird und ich meine Dienste neu planen muss, kann ich einen Mitarbeiter über das Programm live anfragen.

Du hast bei Workforce auch den Vorteil, dass du alles übersichtlich in einem Tool organisieren kannst, anstatt mit mehreren Excel Tabellen zu arbeiten.

Das bringt mit sich, dass keine Fehlinformationen im Umlauf sind, veraltete Dienstpläne etwa.

Darüber hinaus kann unser Produkt auch zu einem besseren Arbeitsklima führen, wenn Mitarbeiter die interne Vernetzung spüren. Sie können über das System miteinander kommunizieren oder sehen, mit wem sie zusammenarbeiten. Auch die Übergabe von Dienst zu Dienst kann über das Programm laufen oder das Mitspracherecht der Mitarbeiter gestärkt werden, indem ein Mitarbeiter seinen Dienst „frei gibt“ und ihn mit einem Kollegen tauscht.

Natürlich muss der Hotelmanager entscheiden, welche Freiheiten er in Bezug auf die Dienstplangestaltung gewähren will. Sollte er in der Hinsicht mehr Autonomie wollen, kann er auf Workforce zurückgreifen.

Dazu kommt eine bessere Übersicht bei der Arbeitszeiterfassung. Ich kann auf Knopfdruck feststellen, wieweit das Arbeitszeitkonto des Mitarbeiters ausgereizt ist und könnte dies an ein angeschlossenes Lohnprogramm übertragen. Das erspart Zeit und potentielle Übertragungsfehler.

Das von dir angesprochene Lohnprogramm ist ein weiteres Feature, was Lessor im Sortiment hat. Was habt ihr darüber hinaus noch an Modulen?

Wir haben

  •  Lohn & Gehaltssoftware
  • Human Resources Tools, die bei der Einstellung von Personal und generell der Personalplanung helfen
  • Zeit- / Wirtschaftsprogramme
  • Workforce, den Online basierten Dienstplaner mit der Zeiterfassungsmöglichkeit
  • und das online basierte Lohnabrechnungssystem „ilohngehalt“

Die sind großteils untereinander verknüpfbar. Das ist allerdings kein Muss, weil wir auch eine Schnittstelle zu DATEV und anderen Systemen haben.

Kannst du etwas zu eurem bestehenden Kundenstamm sagen?

Der größte Kundenstamm ist bisher in Dänemark. Da geht es vom Gastgewerbe über die Hotellerie bis hin zu Theatern, Zoos, Freizeitparks, Museen, Messen, Kinos oder auch Krankenhäusern. Wir sind vielfältig einsetzbar.

Bei den Hotels geht’s beim kleinen Hotel mit 10 Mitarbeitern los und zieht sich über Kettenhotels von Radisson Blu bis Best Western.

Ihr wollt in Deutschland wachsen. Was sind eure Verkaufsargumente?

Wir bieten ein breites Spektrum an Funktionalität an. Wir können viele Lösungen abbilden, ob es jetzt die unterschiedlichen Tarifregeln sind oder Warnhinweise im Dienstplan also Dienstplanhilfen, die du einpflegen kannst. Die Funktionalität die wir liefern, ist für den Preis, den sie kostet, für Kunden überzeugend.

Der Hotelier zahlt bei uns nur die Nutzung pro Mitarbeiter, keine Pauschale. Wir gehen da sehr individuell auf die Anforderungen ein.

Womit haben Kunden Schwierigkeiten? Was wird hinterfragt?

Für Viele ist es etwas neues, die Software zu leasen und nicht zu kaufen. Wir sagen dann, dass diese Art der Abrechnung transparent ist. Es gibt keine versteckten Kosten. Du hast keine Instandhaltungsgebühr, keine Service Fee, keine Backup- Kosten.

Zum Datenschutz kann ich sagen, dass unser Server auf unserem Firmengelände in Dänemark steht und wir uns sehr gewissenhaft um alle rechtlichen Anforderungen kümmern, was dieses Thema angeht. Ich kann von keinen Vorfällen berichten, wo Daten entfremdet oder verloren gegangen wären.

Was für ein Aufwand erwartet den Hotelier beim Setup der Software und welchen Support bietet ihr?

Also zunächst einmal stelle ich jedem Hotelier, der sich für die Software interessiert, das Tool gern ausführlich in seinem Hotel vor.

Dann bieten wir eine freie Testeinrichtung für 1-2 Monate an, wo ich erneut zum Kunden fahre, die Dienstpläne in das System einpflege und der Hotelier das Planen und Erfassen der Dienstzeiten selber ausprobieren kann.

Erst nachdem der Kunde vom Produkt überzeugt ist, fällt die erste „Abrechnungskarte“ an.

(Anmerkung: Abrechnungskarten beinhalten eine Anzahl von Einheiten, die den Gebrauch des Systems wiederspiegeln. Eine Einheit ist definiert als ein eingeplanter Mitarbeiter im Monat)

Wie geht es weiter bei LESSOR, was ist eure Strategie?

Dadurch, dass wir in Dänemark sehr erfolgreich sind, sehen wir auch viel Potential auf dem deutschen Markt. Unser Handeln ist konservativ, aber dennoch ambitioniert. Wir werden keine großen Investitionen tätigen, sondern stetig sichtbar sein und uns nach und nach einen stabilen und zufriedenen Kundenstamm erarbeiten.

Dafür viel Erfolg, Nils.

Credits: Foto und Logo mit freundlicher Genehmigung von Lessor


Tags

Dienstplanprogramm, Innovation, Lessor Workforce, Online Tool, Online Zeiterfassung, Software


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