sharemagazines – der digitale Lesezirkel: Innovation und Nachhaltigkeit in der Hotellerie

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Sharemagazines, ein Start- up aus Oldenburg, möchte mit seiner innovativen Idee insbesondere auch Hotels und Restaurants ansprechen. Nicht nur aus dem Grund möchte ich das Produkt der jungen Firma vorstellen.

Ich halte den digitalen Lesezirkel von sharemagazines für eine gute Idee, um Gästen einen kostenlosen Mehrwert zu bieten, über den sich ein Hotelier oder Gastronom differenzieren kann.

Auch kann das Produkt dazu beitragen, das Gäste im Restaurant länger verweilen und mehr konsumieren.

Drittens, und das ist für mich entscheidend, schone ich mit einer digitalen Lesevariante die Umwelt. Für sharemagazines müssen keine Bäume gefällt werden.

Wie das Produkt funktioniert, was es kostet und welche Leistung ich dafür erhalte, könnt ihr im folgenden Interview von Jan van Ahrens erfahren. Darüber hinaus erhaltet ihr einen guten Überblick über weitere Anbieter, die sich in dem Segment positioniert haben.

Jan, was ist sharemagazines?

Das norddeutsche Startup Unternehmen sharemagazines bietet über die gleichnamige App für iOS- und Android-Geräte einen digitalen Lesezirkel mit über 140 Magazinen und Tageszeitungen an, der in verschiedensten Locations verfügbar ist.

Auch in der Hotellerie, wo die Digitalisierung ohnehin längst Einzug gehalten hat, bereichert mit sharemagazines nun eine weitere digitale – und ökologische – Dienstleistung die Branche.

Die Idee von sharemagazines ist vergleichbar mit der des klassischen Lesezirkels, wie man ihn aus Arztpraxen oder der Gastronomie kennt, jedoch bietet die digitale Version bedeutsame Vorteile gegenüber ihrem analogen Vorreiter:

  • Keine Papierverschwendung,
  • keine alten oder abgegriffenen Objekte mehr,
  • kein aufwändiger Vertrieb.

Und teilnehmende Locations können ihren Gästen mit sharemagazines das gewisse Extra an innovativem, ökologisch nachhaltigem Service bieten.

Das Design der sharemagazines-App ist außerdem für jeden Betrieb individualisierbar, es können beispielsweise Firmenlogos oder Slogans integriert werden. Auch eigene Inhalte, wie tagesaktuelle Angebote, Speisekarten und Informationsmaterial können in die Bibliothek eingepflegt werden.

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Kannst du einen Überblick über eure Branche geben. Wie  ist die Situation und wie ist der Trend?

In den letzten zehn Jahren ist die Auflage von E-Papers von 21.000 (2005) auf 733.000 (2015) gestiegen. In Zeiten der zunehmenden Digitalisierung in allen Bereichen des Alltags wird sich auch dieser Trend in Zukunft fortsetzen. Digitale Zeitschriften werden immer beliebter. Für Betriebe gab es bisher allerdings keine Möglichkeit, den Kunden in ihren Räumlichkeiten auch digitale Zeitschriften zur Verfügung zu stellen. Hier herrscht noch immer die analoge Auslage vor.

E-Papers waren bisher ausschließlich in kostenpflichtigen Abonnements oder über die Angebote von zum Beispiel Blendle, Pocketstory und Readly verfügbar. Durch das Konzept des digitalen Lesezirkels wird kostenloses Lesen von Magazinen und Tageszeitungen auf dem eigenen Endgerät jetzt zu einer neuen Option.

Wir Gründer von sharemagazines stehen dem Trend der Digitalisierung von Printmedien natürlich sehr positiv gegenüber. Wir wollen den Markt für digitale Zeitschriften um die Option für Locations, ihren Kunden digitales Lesematerial kostenlos zur Verfügung stellen zu können, ergänzen und dem Prinzip des Lesezirkels damit neuen, zeitgemäßen Schwung verleihen.

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Jan van Ahrens, CEO von sharemagazines

Welche Player sind auf dem Gebiet aktiv?

Neben sharemagazines haben es sich unter anderen auch die Unternehmen tabcircle, mediaspot, Media Carrier und PressReader mit unterschiedlichen Herangehensweisen zur Aufgabe gemacht, ähnliche location-based services in verschiedenen Teilen Deutschlands zu etablieren. Einige haben neben Zeitschriften auch Bücher und Hörspiele in ihrem Portfolio, bei anderen wählen die Betreiber bestimmte Zeitschriften für ihre Location aus. Auch preislich unterscheiden sich die Services, je nach dem ob die ganze Bibliothek oder nur ausgewählte Titel verfügbar sein sollen etc.

Zudem sind in Hotels Zimmer-Tablets auf dem Vormarsch. Diese bieten ebenfalls die Möglichkeit, ein eigenes Design sowie eigene Inhalten einzubinden. Einige verfügen außerdem über eine kleine Bibliothek mit oftmals regionalen Zeitungen, die größenmäßig allerdings nicht mit der von sharemagazines mithalten kann.

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Und was macht ihr besser als eure Mitbewerber?

Große Vorteile gegenüber diesen Mitbewerbern bietet sharemagazines im Bereich der Einrichtung des Service‘. Durch die Auswahl der passenden Technologie (Wlan, Beacons oder GPS) – viele Mitbewerber können ausschließlich über ein Verfahren einrichten – wird garantiert, dass keine Streuung des Signals auftritt und so nur innerhalb der zahlenden Location über sharemagazines gelesen werden kann.

Das stetig wachsende Portfolio der digitalen Bibliothek bietet außerdem nicht nur zahlenmäßig, sondern auch thematisch eine besonders große Auswahl; darunter zum Beispiel Stern, 11 Freunde, Brigitte, GEO, Business Punk, das Hamburger Abendblatt, Berliner Morgenpost und sogar Bussi Bär für die kleinen Leser. In jeder Location steht den Gästen die gesamte Bibliothek zur Verfügung und der Leser entscheidet selbst, was er lesen möchte. So können zum Beispiel norddeutsche Hotelgäste auch im Süden des Landes ihre täglichen regionalen Neuigkeiten aus der Heimat empfangen oder sich, genau andersherum, in den Regionalblättern der Urlaubsgegend über das Wetter oder aktuelle Veranstaltungen informieren.

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Das personalisierbare Design und das Uploaden eigener Inhalte können die Betriebe zu ihrem eigenen Vorteil nutzen, das heißt Druck- und Papierkosten minimieren und ohne viel Aufwand tagesaktuell informieren.

Und die Kosten?

Das Preis-Leistungs-Verhältnis schneidet im Vergleich sehr gut ab. Der Preis liegt nah an dem des analogen Lesezirkels, bietet aber ein größeres Repertoire, in dem zudem viele Tageszeitungen enthalten sind, die normalerweise einzeln abonniert werden müssen. Der Grundpreis für ein einzelnes Café, einen Friseursalon oder eine Arztpraxis liegt bei 39,90€ im Monat, für Hotels ist der Preis je nach Anzahl der Zimmer gestaffelt:

  • bis 50 Zimmer 49,90€ zzgl. MwSt. pro Monat
  • bis 100 Zimmer 79,90€ zzgl. MwSt. pro Monat
  • bis 200 Zimmer 119,90€ zzgl. MwSt. pro Monat
  • bis 400 Zimmer 179,90€ zzgl. MwSt. pro Monat
  • über 400 Zimmer 219,90€ zzgl. MwSt. pro Monat

Ab zehn Hotelstandorten erhält ein Betrieb 5% Rabatt. Die Mindestvertragslaufzeit des sharemagazines-Abonnements beträgt in jedem Fall zwölf Monate.

Bei Interesse kann man uns gern hier kontaktieren.

Vielen Dank für die Informationen, Jan. Und weiterhin viel Erfolg.

Credits: Fotos mit freundlicher Genehmigung von sharemagazines

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